Erster Marienberger Wein!

Das Kloster Marienberg ist die höchst gelegene Benediktinerabtei Europas (1340 m.ü.M.). Vor wenigen Jahren wurde auf dem Klosteranger ein Weinberg angelegt und im Herbst 2015 konnten die ersten Trauben geerntet werden. Am 31. Juli 2016 offerierte die Pächterfamilie Van den dries dem Abt und dem Konvent die erste Flasche aus dem Klosterweinberg. Fotos



Diakonatsweihe von P. Anselm Krieg am 09. Oktober 2016

Genau am fünften Jahrestag seiner Bischofsweihe durfte S. Ex. Bischof Ivo Muser P. Anselm Krieg in der Klosterkirche die Diakonenweihe spenden. Der Diakon diente am Altare Christi und bekam bei der Weiheliturgie das Evangeliar mit den Worten: „Empfange das Evangelium Christi: Zu seiner Verkündigung bist du bestellt. Was du liest, ergreife im Glauben; was du glaubst, das verkünde; was du verkündest, erfülle im Leben.“ So wünschen wir P. Anselm ein segensreiches Wirken als Diakon im Weinberge Gottes.




Archiv


Theaterprojekt „Griseldis“
im November 2016



Das Märchen der Bauerntochter Griseldis hat in der Weltliteratur eine lange Tradition. Es geht zurück auf die berühmte Novellensammlung „Decamerone“ (um 1350).
Das handschriftliche Theaterstück wurde vor zwei Jahren im Zuge der Ordnung des Klosterarchivs entdeckt.
Aufführungsort: Kloster Marienberg, Neubau der unterirdischen Stiftsbibliothek
Regisseure: Toni Bernhart und Janina Janke
Projektleitung: Ludwig Fabi
Mitwirkende Theatergruppen: Volxteattr Oubrwind Mols, Theatergruppe Mals, Dorftheater Schleis, Theaterbühne Matsch, Heimatbühne Burgeis, Theatergruppe Laatsch und Theatergruppe des Kirchenchores Tartsch.

Die „Griseldis“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Theatergruppen der Gemeinde Mals, des Benediktinerstifts Marienberg und des Bildungsausschusses Mals. In Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Marienberg, dem Forschungsprojekt „DramaNet – Early Modern European Drama and the Cultural Net“ der Freien Universität Berlin sowie dem Institut für Literaturwissenschaft und dem Stuttgart Research Centre for Text Studies der Universität Stuttgart.

Fotos

Mehr Infos hier




200 Jahre Wiederbesiedlung Marienberg

Unter der bayrischen Regierung wurde das Benediktinerstift Marienberg im Jahre 1809 geschlossen und die Mönche übersiedelten auf ungewisse Zeit in das Kloster Fiecht/Georgenberg. Durch eine Verordnung von Kaiser Franz wurde das Stift Marienberg im Jahre 1816 wiederhergestellt. Am Hochfest unseres Ordensgründers Benedikt von Nursia feierte die Gemeinschaft das Hochamt als Dank und Bitte in der Stiftskirche an diesem geschichtsträchtigen Tag. Dem Konventamt stand Abtpräses Christian Meyer OSB aus Engelberg (Schweiz) vor. Zahlreiche Gläubige nahmen an der Feierlichkeit teil. Nach der hl. Messe hielt Dr. Othmar Parteli einen Festvortrag, indem er die geschichtlichen Hintergründe und die vergangenen zweihundert Jahre Klostergeschichte erläuterte. Im Anschluss waren alle Gläubigen zum gemütlichen Beisammensein bei Speis und Trank im Klosterhof eingeladen. Die Feier endete mit der festlichen Vesper. Fotos



KLOSTER MARIENBERG - DAMALS UND HEUTE

Wer fragt, gewinnt. Daran hat sich die Klasse II. FOWI vom Oberschulzentrum Mals gehalten, um Informationen über „Marienberg – damals und heute“ zu gewinnen. Die Schüler haben unzählige offene Fragen formuliert, weil offene Fragen die Beziehung zwischen den Gesprächspartnern fördern. Außerdem eignen sie sich vor allem am Beginn eines Gespräches.
Artikel aus dem Vinschger Wind vom 18.02.2016:HIER




Besuch zu Verkündigung des HERRN!

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Was geschah am Hochfest der Verkündigung des HERRN? Genau neun Monate vor der Geburt Jesu Christi feiert die katholische Kirche die Verkündigung der Botschaft an Maria: Der Erzengel Gabriel erschien der Gottesmutter und verkündete ihr, dass sie ein Kind – den Sohn Gottes – empfangen werde. Ein ganz wichtiges Fest, da die Menschwerdung Gottes fest mit dem freien Willen der Gottesmutter Maria zusammenhängt. Besuch bekamen wir zwar nicht von Erzengeln, aber dennoch von Frauen, die ihr Leben ganz Gott geweiht haben und im Lobpreis Gottes ein engelgleiches Leben führen möchten: Die Nonnen aus dem Benediktinerkloster Müstair mit ihrem Spiritual. Gemeinsam feierten wir die hl. Messe in der Stiftskirche, wobei die Nonnen uns gesanglich und musikalisch unterstützten. Nach dem gemeinsamem Frühstück gab es eine Führung durch die Klosteranlage mit dem Herrn Abt. Im Anschluss an die Mittagshore gab es beim gemeinsamen Mittagessen vieles zu erzählen. Nach Kaffee und Kuchen ging die Führung weiter und endete in der romanischen Krypta bei den berühmten Engeldarstellungen. Passend zum heutigen Festtag!




Stiftertag

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Traditionell gedenkt die Klostergemeinschaft am 2. Dezember jeden Jahres der Stifterfamilie, den Edlen von Tarasp, welche das Kloster vor über 900 Jahren gründeten. Dieses Jahr waren zum ersten Mal alle Mitglieder und Stifter des ‚Goswin-Vereines‘ dazu eingeladen. Der am 21.10.2013 gegründete Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, den Neubau der Klosterbibliothek zu unterstützen und zu begleiten. Der Verein hat derzeit über 204 Mitglieder, welche durch größere und kleiner Spenden und Sammlungen zu einem Gelingen des Projektes beitragen. So fanden sich am Dienstag, 2.12.2014, rund 60 Mitglieder zur feierlichen Messe um 10 Uhr in der Stiftskirche mit anschließenden Umtrunk im großen Saal ein. Die Stifter/innen waren noch zum Mittagsgebet am Sitftergrab und einem einfachen Klosteressen eingeladen, bei welchem die Stifterurkunden überreicht wurden. Nach dem Mittagessen folgte eine geführte Besichtigung der Baustelle durch Arch. Werner Tscholl und eine Führung in der Klosterbibliothek durch P. Ulrich, so dass sich die Stifter/innen selber ein konkretes Bild des Projektes machen konnten. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern für die großherzige Unterstützung.




Segnung EWerk

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Am 15. November 2014 war der große Tag endlich gekommen: Das klostereigene Wasserkraftwerk am Meltzbach wurde in Gegenwart des Konventes, der Mitarbeiter, der am Bau beteiligten Firmen und Ing. Herr Dr. Fritz Starke durch Abt Markus gesegnet. Die Idee zu einer nachhaltigen Energieversorgung durch ein Wasserkraft ist in den Jahren 2000/ 2001 im Kloster aufgekommen und nach einer langen Planungsphase konnte der Bau im Jahr 2012 begonnen werden. Der erste Storm wurde somit noch im Dezember 2012 erzeugt und einspeist. Im Herbst 2014 konnte dann noch die Außengestaltung mit einer schlichten Holzverkleidung abgeschlossen werden. Mit der Segnung der Anlage bitten wir Gott, dass er das Gute, welches hier begonnen wurde, vollenden möge.




Fronleichnahmsfest 2014

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Am Fronleichnamsfest feiern wir die reale Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der heiligen Eucharistie. Bereits der hl. Thomas von Aquin spricht davon, dass sich unsere Augen, Mund und Hände in IHM täuschen. Unsere Sinne nehmen nur Brot und Wein wahr, dennoch ist der HERR mit Leib und Blut, Menschheit und Gottheit real in diesem Sakrament gegenwärtig. Darum gebührt der Eucharistie Ehrerbietung und Anbetung. Der hl. Cyrill von Jerusalem vergleicht die Kostbarkeit der Eucharistie mit Goldkörner und Edelsteinen; doch noch viel kostbarer ist dieses Sakrament. Es war unserer Klostergemeinschaft eine grosse Freude und Ehre, dass an diesem Fronleichnamsfest die Choralschola von Seligenstadt unsere Liturgie feierlich mitgestaltet hat. Seit vielen Jahren dürfen wir die geübten Sänger bei uns zu Gast haben. So konnten wir gemeinsam bei wunderbarem Wetter die Prozession durch den Hof und Kreuzgang halten und den Segen Gottes über Land und Volk erbitten.




Die Feier der Ewigen Gelübde von Frater Anselm Krieg am 18.05.2014

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Am 18. Mai 2014 legte Frater Anselm Krieg aus Hamm/Westfalen (Erzdiözese Paderborn) seine Ewigen Mönchsgelübde ab. Durch dieses Versprechen bindet sich Fr. Anselm für sein ganzes Leben an die Mönchsgemeinschaft der Benediktinerabtei Marienberg; eine Bindung, die im Vorfeld wohl geprüft und durchbetet sein will. So schreibt Benedikt in seiner Regel: „Prüft die Geister, ob sie aus Gott sind“ (RB 58,2) und nur wenige Verse später: „Hat er es sich reiflich überlegt und verspricht er, alles zu beachten und sich an alles zu halten, was ihm aufgetragen wird, dann soll er in die Gemeinschaft aufgenommen werden“ (RB 58,14). Dass es sich dabei um eine besondere Berufung von Gott handelt, wurde vom Festprediger P. Dr. Johannes Nebel eindrucksvoll in der Homilie geschildert.

Mehrere Jahre der Einübung in das monastische Leben und der Prüfung gingen der Feier der Ewigen Gelübde voran. Am 5. Ostersonntag legte Fr. Anselm vor zahlreichen Gläubigen und im Kreise seiner Familie die Bereitschaft ab, diesen Schritt der Lebensweihe an Gott aus freiem Willen zu vollziehen. Die wesentlichen Elemente der Mönchsweihe kamen bei der öffentlichen Befragung durch den Herrn Abt Markus Spanier zum Ausdruck: „Lieber Bruder! Sie stehen vor Gott und seinen Heiligen. In Gegenwart aller Mitbrüder frage ich sie: Sind Sie bereit, gemäss dem Evangelium Christi und der Regel des heiligen Vaters Benedikt wahrhaft Gott zu suchen?“ Und dann weiter: „Sind Sie bereit, der Klostergemeinschaft von Marienberg die Treue zu halten in guten und in bösen Tagen?“ Und als letzter Teil der Befragung folgen die Worte:
„Sind Sie bereit, für immer Beständigkeit, klösterlichen Lebenswandel und Gehorsam zu geloben?“

Es mag in unseren Tagen durchaus eine erschreckende und schwere Vorstellung sein, das Leben bedingungslos Gott zu übergeben. Doch ist es die vollkommene Liebe, welche die Angst zu überwinden vermag (vgl. 1 Joh 4,18). Wir dürfen uns daher getrost an den Herrn wenden, der verspricht, den mühseligen und beladenen Menschen Ruhe für ihre Seele zu verschaffen (vgl. Mt 11,28f). Es geht daher nicht um eine Überforderung des Menschen, sondern Benedikt wendet sich vielmehr an den Menschen, „der das Leben liebt und gute Tage zu sehen wünscht“ (Prol 15). Und dass wir alles Gute von Gott erwarten dürfen, kommt in der letzten Antwort des Kandidaten zum Ausdruck: „Mit Gottes Hilfe bin ich bereit.“ Worauf dann der Abt die trostreichen Worte spricht: „Der Herr, der alles Gute in uns wirkt, bestärke Sie mit seiner Gnade.“ Amen.

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Feierliche Profess Fr. Anselm Krieg

Alle sind herzlich eingeladen, am Sonntag, 18.05.2014 um 10.30 Uhr mit Fr. Anselm Krieg und dem Konvent von Marienberg, die feierliche Profess in der Stiftskirche zu feiern.



Einfache Professfeier Fr. Ralf Wentzel

Alle sind herzlich eingeladen, am Samstag, 01.02.2014 um 07.15 Uhr mit Fr. Ralf und dem Konvent von Marienberg, die einfache Profess in der Stiftskirche zu feiern.



Sensationsfund kehrt zurück

Vorkarolingische Bauphasen wurden bei Grabungen beim St. Stephans-Kirchlein bei Marienberg nachgewiesen. 1987 hat das Amt für Bodendenkmäler allerhand freigelegt, so auch Gräber. In einem Grab fand man „silberplattierte Saxgürtelbeschläge“. Diese Beschläge sind vor kurzem aus dem Depot des Amtes für Bodendenkmäler nach Marienberg gebracht worden.

gesamter Artikel auf www.vinschgerwind.it



Priesterweihe P. Philipp und P. Urs Maria - 14.09.2013

Alle sind herzlich willkommen die Priesterweihe von P. Philipp und P. Urs Maria mitzufeieren: Durch Handauflegung von Bischof Ivo Muser werden unsere beiden Mitbrüder am Samstag, 14.09.2013 um 14.00 Uhr zu Priestern geweiht.

Parkplätze in Burgeis - Shuttledienst zum Kloster

Zusätzlich findet am darauffolgenden Sonntag, 15.09.2013 die Klosterprimiz von P. Urs Maria und am 29.09.2013 jene von P. Philipp statt.




Neugründung Förderverein Goswin

Der Förderverein der Stiftsbibliothek und des Archivs von Marienberg nennt sich „GOSWIN“ in Anlehnung an Prior Goswin († um 1393), der Bibliothekar, Historiker und Chronist in Marienberg war. Der Verein hat keine gewinnabsichten. Zweck und Gegenstand des Vereins ist die Unterstützung beim Neubau und bei der Restaurierung sowie die Förderung der Stiftsbibliothek und des Archivs von Marienberg. Nach Abschluss der Arbeiten löst sich der Verein wieder auf.

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Flohmarkt

Organisator: Kloster Marienberg

Ort: Fürstenburg, Burgeis

Wann: Freitag - Samstag, 18. - 19.07.2014
von 10.00 - 18.00 Uhr
(für Mitglieder des Fördervereins Goswin bereits ab 09.00 Uhr)

Der Konvent freut sich auf Ihren Besuch